Peridot: grüner Edelstein im Achteckschliff, Zeichnung

Peridot: Farbe, Wert, Echtheit und Bedeutung

Lesezeit: 6 Minuten

Der Peridot ist ein hellgrüner Edelstein, eine besonders reine Varietät des Minerals Olivin. Er kommt fast nur in Grüntönen vor, von Gelbgrün bis Olivgrün, und hat die Mohs-Härte 6 bis 7. Die Römer nannten ihn „Abendsmaragd“, weil er im Lampenlicht leuchtet. Heute ist er der Geburtsstein des Augusts.

Der Peridot ist einer der wenigen Edelsteine, die fast nur in einer Farbe vorkommen. Dieser Guide erklärt, woraus er besteht, mit welchen Steinen er verwechselt wird und warum er schon in der Antike geschätzt wurde.

Was ist ein Peridot?

Der Peridot ist laut Wikipedia eine besonders reine Varietät des Minerals Olivin, genauer die magnesiumreiche Form namens Forsterit. Ein älterer Name für den Stein ist Chrysolith, griechisch für „Goldstein“.

Olivin selbst ist ein weit verbreitetes Mineral. Ein Gestein, das zu mehr als 40 Prozent aus Peridot besteht, heißt sogar Peridotit. Klare Kristalle in Edelsteinqualität sind dagegen selten, weil das Mineral an der Erdoberfläche chemisch nicht stabil ist.

Mineral Olivin, magnesiumreich (Forsterit)
Farbe Gelbgrün bis Olivgrün, selten bräunlich
Mohs-Härte 6 bis 7
Anderer Name Chrysolith
Hauptherkunft Arizona, USA
Geburtsmonat August

Werte nach Wikipedia.

Welche Farbe hat ein Peridot?

Der Peridot ist hellgrün, mit einer Bandbreite von Gelbgrün bis Olivgrün. Laut Wikipedia sind auch bräunliche Varietäten bekannt. Andere Farben wie Blau oder Rot gibt es beim Peridot nicht, anders als etwa beim Saphir oder Turmalin.

Wie erkennt man einen echten Peridot?

Für Laien ist das schwer, denn viele grüne Steine sehen ähnlich aus. Laut Wikipedia wird der Peridot unter anderem verwechselt mit:

  • Smaragd
  • Chrysoberyll und Diopsid
  • Moldavit
  • Demantoid, einem grünen Granat
  • Prasiolith und Prasem, grünen Quarzen
  • grünem Turmalin

Sicherheit gibt bei wertvollem Schmuck nur ein gemmologisches Gutachten. Beim Tragen gilt: Der Peridot ist etwas weicher als Quarz und sollte deshalb vor Stößen und Kratzern geschützt werden.

Peridot hat auf der Mohs-Skala die Härte 6 bis 7, etwas weicher als Quarz

Ist ein Peridot wertvoll?

Der Wert hängt vom einzelnen Stein ab, vor allem von Größe, Farbe und Reinheit. Laut Wikipedia wurden in Myanmar früher besonders große Peridote von 20 bis 40 Karat in ausgezeichneter Qualität gefunden. Seit der Unabhängigkeit des Landes kam dieser Export aber weitgehend zum Erliegen.

Heute stammen 80 bis 95 Prozent des weltweit verwendeten Peridots aus einer einzigen Lagerstätte, der Peridot Mesa im San Carlos Apache Reservat in Arizona. Weitere Vorkommen gibt es in New Mexico, China, Sri Lanka und Pakistan.

Welche Geschichte hat der Peridot?

Der Peridot wird laut Wikipedia schon im Alten Testament erwähnt, unter dem Namen „pitdah“. Der früheste bekannte Abbau fand um das Jahr 70 auf der St.-Johannes-Insel im Roten Meer statt, wo bis heute in kleinem Umfang Peridot gewonnen wird.

Im alten Rom wurde er als „Abendsmaragd“ geschätzt, weil er im Lampenlicht leicht aufleuchtet. Im Mittelalter schmückte er häufig Kirchenschätze, vermutlich hatten ihn Kreuzfahrer nach Europa gebracht. Auch in Meteoriten wurden kleine Peridotkristalle gefunden.

Welche Wirkung und Bedeutung hat der Peridot?

Im Mittelalter wurden dem Peridot laut Wikipedia Heilkräfte zugeschrieben und die Macht, böse Geister zu vertreiben. Eine nachgewiesene Wirkung auf Körper oder Gesundheit gibt es nicht.

Als Geburtsstein des Augusts steht der Peridot traditionell für Zuversicht und Leichtigkeit. Er gilt für Löwen und Jungfrauen, die im August geboren sind. Die Übersicht aller Monatssteine steht im Guide zu den Geburtssteinen.

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FAQ zum Peridot

Was hat Peridot für eine Wirkung?

Eine nachgewiesene Wirkung hat er nicht. Früher wurden ihm Heilkräfte zugeschrieben, heute steht er als Geburtsstein für Zuversicht und Leichtigkeit.

Ist ein Peridot wertvoll?

Das hängt von Größe, Farbe und Reinheit ab. Große, klare Steine sind selten, der meiste Peridot stammt heute aus Arizona.

Welches Sternzeichen hat Peridot?

Als Geburtsstein des Augusts gehört er zu Löwen und Jungfrauen, die im August geboren sind.

Wie erkenne ich einen echten Peridot?

Mit bloßem Auge kaum, weil er vielen grünen Steinen ähnelt. Sicherheit gibt ein gemmologisches Gutachten.

Fazit: Der Peridot ist ein grüner Olivin mit der Mohs-Härte 6 bis 7, schon in der Antike als „Abendsmaragd“ geschätzt und heute der Geburtsstein des Augusts. Der meiste Peridot stammt aus Arizona.

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