Geburtsstein Juni: Perle und Mondstein
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Lesezeit: 8 Minuten
Der Juni hat zwei Geburtssteine: die Perle und den Mondstein. Beide stehen für weiße, schimmernde Töne und werden traditionell mit Sanftheit und Intuition verbunden. Die Perle entsteht in einer Muschel, der Mondstein ist ein Feldspat aus dem Gestein. Beide gelten für alle, die im Juni geboren sind, also für Zwillinge und Krebs.
Der Geburtsstein Juni ist ungewöhnlich: Einer der beiden Steine ist gar kein Mineral, sondern wächst in einem Lebewesen. Dieser Guide erklärt, wie eine Perle entsteht, warum der Mondstein schimmert und welcher der beiden Steine zu welchem Junikind passt.
Welcher Stein ist der Geburtsstein im Juni?
Im Juni gelten die Perle und der Mondstein als Geburtssteine. Beide teilen die Farbe des Monats, ein weiches, schimmerndes Weiß.
| Monat | Geburtsstein | Farbe | Überlieferte Bedeutung | Sternzeichen |
|---|---|---|---|---|
| Mai | Smaragd | Grün | Wachstum, Treue | Stier, Zwillinge |
| Juni | Perle, Mondstein | Weiß, schimmernd | Sanftheit, Intuition | Zwillinge, Krebs |
| Juli | Rubin | Rot | Leidenschaft, Energie | Krebs, Löwe |
Alle zwölf Monate mit ihren Steinen zeigt der Guide zu den Geburtssteinen.
Was ist eine Perle?
Eine Perle besteht laut Wikipedia zu 80 bis 92 Prozent aus Calciumcarbonat in der Form von Aragonit. Dazu kommen Wasser und organische Eiweiße, die die Schichten zusammenhalten.
Wie entsteht eine Perle?
Eine Perle entsteht in einer Muschel. Gelangen Zellen des Muschelmantels durch einen Parasiten oder eine Verletzung in das tiefere Gewebe, bilden sie dort eine kleine Zyste. Um diese herum lagert die Muschel nach und nach Schichten aus Calciumcarbonat ab, bis eine Perle gewachsen ist.
Naturperle und Zuchtperle
Eine Naturperle entsteht ohne Zutun des Menschen. Bei einer Zuchtperle wird der Muschel dagegen gezielt ein kleines Stück Gewebe eingesetzt, aus dem ein Perlsack wächst.
Die ersten vollrunden Zuchtperlen brachte laut Wikipedia Kokichi Mikimoto Anfang der 1920er Jahre auf den Markt. Die Technik dahinter stammte von früheren japanischen Forschern.
Süßwasser- und Salzwasserperlen
Süßwasserperlen werden ohne Kern gezüchtet. Eine Muschel kann bis zu 50 Perlen tragen, die meist unregelmäßig, also barock geformt sind. Salzwasserperlen entstehen mit einem Kern, eine Auster bildet pro Durchgang nur eine Perle, die dafür runder ausfällt.
Süßwasserperlen kommen heute vor allem aus China. Südseeperlen stammen aus Indonesien, Australien und von den Philippinen, die bekannten Akoya-Perlen aus Japan.
Was ist ein Mondstein?
Der Mondstein ist laut Wikipedia eine Varietät des Minerals Orthoklas und gehört damit zur Gruppe der Feldspate. Seinen Namen erhielt er durch sein Schimmern, das an Mondlicht erinnert.
Warum schimmert der Mondstein?
Der bläulich-weiße Schimmer des Mondsteins heißt Adulareszenz. Er entsteht, wenn Licht an sehr feinen Schichten im Inneren des Steins gebrochen und gestreut wird. Diese Schichten bilden sich, während das Gestein abkühlt.
Weil der Schimmer durch Lichtbrechung entsteht, verändert er sich mit dem Blickwinkel. Das macht jeden Mondstein im Licht lebendig.
Woher kommt der Mondstein?
Die bedeutendsten Lagerstätten liegen laut Wikipedia in Sri Lanka. Weitere Vorkommen gibt es unter anderem in Australien, Brasilien, Indien, Madagaskar, Myanmar, Tansania, den USA und sogar in Österreich.
Worin unterscheiden sich Perle und Mondstein?
Perle und Mondstein teilen den weißen Schimmer, entstehen aber völlig unterschiedlich. Die Perle wächst in einer Muschel, der Mondstein bildet sich im Gestein.
| Perle | Mondstein | |
|---|---|---|
| Entstehung | in einer Muschel | im Gestein |
| Material | Aragonit, eine Form von Calciumcarbonat | Orthoklas, ein Feldspat |
| Mohs-Härte | 3,5 bis 4 | 6 bis 6,5 |
| Typischer Effekt | Perlglanz | Adulareszenz, bläulicher Schimmer |
| Wichtige Herkunft | China, Südsee, Japan | Sri Lanka |
Beim Tragen macht die Härte einen großen Unterschied. Eine Perle ist mit 3,5 bis 4 deutlich weicher als der Mondstein und verkratzt schneller. Perlenschmuck bewahrt man deshalb getrennt von anderem Schmuck auf.
Was bedeuten Perle und Mondstein als Geburtsstein?
Als Geburtssteine des Junis stehen Perle und Mondstein traditionell für Sanftheit und Intuition. Ihr heller Schimmer wird mit Ruhe, Klarheit und dem Mond verbunden.
Diese Bedeutungen sind überliefert, eine nachgewiesene Wirkung gibt es nicht. Für Junikinder hat die Wahl zwischen zwei Steinen aber einen praktischen Vorteil: Wer es klassisch mag, wählt die Perle, wer einen besonderen Lichteffekt sucht, den Mondstein.
Welcher Geburtsstein passt zu Zwillinge und Krebs?
Im Juni haben Zwillinge und Krebs Geburtstag, und für beide gelten Perle und Mondstein. Wer im selben Sternzeichen, aber in einem anderen Monat geboren ist, hat einen anderen Stein:
- Zwillinge im Mai (21. bis 31. Mai): Smaragd
- Zwillinge im Juni (1. bis 21. Juni): Perle oder Mondstein
- Krebs im Juni (22. bis 30. Juni): Perle oder Mondstein
- Krebs im Juli (1. bis 22. Juli): Rubin
Schmuck mit dem Stein des eigenen Geburtsmonats gibt es in unserer Kollektion Geburtsstein Kette.
FAQ zum Geburtsstein Juni
Welcher Stein ist mein Geburtsstein, wenn ich im Juni geboren bin?
Wer im Juni geboren ist, hat zwei Geburtssteine zur Auswahl: die Perle und den Mondstein.
Welcher Geburtsstein gehört zu welchem Sternzeichen?
Geburtssteine richten sich nach dem Monat, nicht nach dem Sternzeichen. Zwillinge aus dem Juni und Krebse aus dem Juni haben deshalb beide Perle und Mondstein.
Welcher Stein ist der Geburtsstein für den Juli?
Der Geburtsstein des Julis ist der Rubin, ein roter Korund. Er folgt auf Perle und Mondstein des Junis.
Ist eine Perle ein Edelstein?
Eine Perle wird als Schmuckstein verwendet, ist aber kein Mineral aus dem Gestein. Sie entsteht in einer Muschel aus Aragonit und organischen Eiweißen.
Sind Perlen empfindlich?
Ja. Mit einer Mohs-Härte von 3,5 bis 4 sind Perlen deutlich weicher als die meisten Edelsteine und können leicht verkratzen.
Fazit: Der Juni hat zwei Geburtssteine, die Perle aus der Muschel und den schimmernden Mondstein aus dem Gestein. Beide stehen für Sanftheit und Intuition und gelten für Zwillinge und Krebse, die im Juni geboren sind.