Geburtsstein Juli: Der Rubin und seine Bedeutung
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Lesezeit: 7 Minuten
Der Geburtsstein des Julis ist der Rubin. Der Rubin ist die rote Varietät des Minerals Korund, seine Farbe kommt von geringen Mengen Chrom. Er hat die Mohs-Härte 9 und steht traditionell für Leidenschaft und Energie. Der Rubin gilt für alle, die im Juli geboren sind, also für Krebs und Löwe.
Der Geburtsstein Juli ist der Rubin, einer der bekanntesten roten Edelsteine überhaupt. Dieser Guide erklärt, was einen Rubin ausmacht, warum er mit dem Saphir verwandt ist und welcher Stein zu Krebs und Löwe passt.
Welcher Stein steht für den Juli?
Für den Juli steht der Rubin. Er folgt auf Perle und Mondstein im Juni und kommt vor dem Peridot im August.
| Monat | Geburtsstein | Farbe | Überlieferte Bedeutung | Sternzeichen |
|---|---|---|---|---|
| Juni | Perle, Mondstein | Weiß, bläulich schimmernd | Sanftheit, Intuition | Zwillinge, Krebs |
| Juli | Rubin | Rot | Leidenschaft, Energie | Krebs, Löwe |
| August | Peridot | Hellgrün | Zuversicht, Leichtigkeit | Löwe, Jungfrau |
Alle zwölf Monate mit Farben und Bedeutungen zeigt der Guide zu den Geburtssteinen.
Was ist ein Rubin?
Ein Rubin ist laut Wikipedia die rote Varietät des Minerals Korund. Nur rote Korunde heißen Rubin, der Farbton kann dabei von Blassrot bis Dunkelrot reichen.
Blaue Korunde und alle anderen Farben, auch Rosa, werden dagegen als Saphir bezeichnet. Rubin und Saphir sind also dasselbe Mineral, sie unterscheiden sich nur in der Farbe.
| Mineral | Korund, die rote Varietät |
| Farbe | Blassrot bis Dunkelrot |
| Mohs-Härte | 9 |
| Dichte | 3,97 bis 4,05 g/cm³ |
| Schliff | facettiert bei klaren Steinen, Cabochon bei Steinen mit Lichteffekt |
| Geburtsmonat | Juli |
Werte nach Wikipedia.
Warum ist der Rubin rot?
Die rote Farbe entsteht laut Wikipedia durch Chrom, das in kleinen Mengen im Kristall eingebaut ist. Enthält der Stein zusätzlich Eisen, wirkt das Rot bräunlicher. Sehr wenig Chrom ergibt dagegen rosafarbene Steine, die meist als Saphir verkauft werden.
Besonders geschätzt wird ein kräftiges Rot mit einem Stich ins Bläuliche, das an die Farbe von Taubenblut erinnert. Je nachdem, aus welcher Richtung das Licht durch den Kristall fällt, kann ein Rubin gelblichrot bis tief karminrot erscheinen.
Sternrubin
Enthält ein Rubin feine Rutilnadeln, die in bestimmten Richtungen liegen, zeigt er laut Wikipedia einen Stern aus Lichtstreifen. Dieser Effekt heißt Asterismus. Solche Steine werden rund gewölbt geschliffen, damit der Stern sichtbar wird.
Wie hart ist ein Rubin?
Der Rubin hat auf der Mohs-Skala die Härte 9, genau wie reiner Korund und der Saphir. Auf dieser Skala steht nur der Diamant mit Stufe 10 höher.
Im Alltag bedeutet das: Ein Rubin ist sehr kratzfest und eignet sich auch für Ringe, die täglich getragen werden. Wegen dieser Härte wird Rubin laut Wikipedia sogar als Lagerstein in hochwertigen Uhrwerken verwendet.
Woher kommt der Rubin?
Laut Wikipedia sind weltweit knapp 400 Fundorte auf allen Kontinenten bekannt. Begehrt sind vor allem asiatische Rubine. Die wichtigsten Exportländer sind Myanmar, Thailand und Sri Lanka, Handelszentrum für asiatische Rubine ist Bangkok.
Seit den 1960er Jahren kommen auch Rubine aus Ostafrika, etwa aus Kenia, Tansania und der Montepuez-Mine in Mosambik. In Europa wurden Rubine unter anderem in Finnland, Norwegen und Nordmazedonien gefunden.
Echte und künstliche Rubine
Rubine lassen sich seit 1835 auch künstlich herstellen. Außerdem sehen andere rote Steine wie Granat, Spinell oder roter Turmalin dem Rubin ähnlich. Für Laien ist der Unterschied laut Wikipedia kaum zu erkennen. Bei wertvollem Schmuck hilft ein gemmologisches Gutachten.
Welche Geschichte hat der Rubin?
Der Name kommt laut Wikipedia vom lateinischen „rubeus“, das „rot“ bedeutet. Schon in der Bronzezeit wurden Rubine vermutlich im Gebiet des heutigen Myanmar abgebaut. In Indien wurden sie vor über 2000 Jahren als Talismane geschätzt, und auch die alten Ägypter, Griechen und Römer kannten sie.
Im Alten Testament ist der Rubin einer der zwölf Steine auf der Brustplatte des Hohepriesters. Lange Zeit wurden Rubin, roter Spinell und roter Granat unter dem gemeinsamen Namen Karfunkelstein zusammengefasst. Erst um 1800 erkannte man die Verwandtschaft des Rubins mit dem Saphir.
Welche Bedeutung hat der Geburtsstein Juli?
Als Geburtsstein des Julis steht der Rubin traditionell für Leidenschaft und Energie. Früher galt er laut Wikipedia als „Stein des Lebens und der Liebe“. Auch der 40. Hochzeitstag wird häufig Rubinhochzeit genannt.
Oft wird nach einer „Wirkung“ des Rubins gefragt. Eine nachgewiesene Wirkung auf Körper oder Gesundheit gibt es nicht. Seine Bedeutung ist überliefert und macht ihn vor allem zu einem persönlichen Geschenk für Julikinder.
Welcher Geburtsstein passt zu Krebs und Löwe?
Im Juli haben Krebs und Löwe Geburtstag, und für beide ist der Rubin der Stein des Monats. Wer im selben Sternzeichen, aber in einem anderen Monat geboren ist, hat einen anderen Stein:
- Krebs im Juni (22. bis 30. Juni): Perle oder Mondstein
- Krebs im Juli (1. bis 22. Juli): Rubin
- Löwe im Juli (23. bis 31. Juli): Rubin
- Löwe im August (1. bis 23. August): Peridot
Schmuck mit dem Stein des eigenen Geburtsmonats gibt es in unserer Kollektion Geburtsstein Kette.
FAQ zum Geburtsstein Juli
Welcher Stein passt zum Juli?
Zum Juli passt der Rubin, die rote Varietät des Minerals Korund.
Welcher Stein ist der Glücksstein des Krebses?
Das hängt vom Geburtsmonat ab. Krebse aus dem Juni haben Perle oder Mondstein, Krebse aus dem Juli den Rubin.
Welcher Stein für Löwe Frau?
Auch hier entscheidet der Geburtsmonat: Löwen aus dem Juli haben den Rubin, Löwen aus dem August den Peridot.
Welche Wirkung hat der Rubin?
Eine nachgewiesene Wirkung hat der Rubin nicht. Traditionell steht er für Leidenschaft und Energie.
Sind Rubin und Saphir dasselbe?
Beide sind Korund. Rote Korunde heißen Rubin, alle anderen Farben Saphir.
Fazit: Der Rubin ist der Geburtsstein des Julis, ein roter Korund mit der Mohs-Härte 9, der für Leidenschaft und Energie steht. Er gilt für Krebse und Löwen, die im Juli geboren sind.